Nach Hans Christian Andersen.
Der zumeist „verniedlichte“ Stoff wird in seiner ursprünglichen Form als Märchen für Wachsende und Erwachsene erzählt. Die bekannte Geschichte handelt von der Verwandlung einer „Meerjungfrau“ in eine Erdenbewohnerin. Aus Sehnsucht und „Verliebtheit“ nimmt sie das Abenteuer auf sich mit Hilfe der vielköpfigen Hydra, Ihren Fischschwanz in Beine zu verwandeln. Doch ihr großes Opfer führt nicht zum Erfolg. Erst der Verzicht auf Gewalt eröffnet der Meerjungfrau eine Welt, die sie zuvor nicht gekannt hat. Sie trägt sie zwar am Ende die Wunden ihrer „Selbstaufopferung“ davon, erlangt aber die Fähigkeit, sich in unterschiedlichsten Welten zu bewegen. Schließlich wird sie zum „Luftwesen“ Andersens Kunstmärchen in heutiger Lesart bietet die Möglichkeit vielfältigste „Welten und Menschen“ in das Projekt einzubeziehen. Eine „Unterwasserwelt“ bevölkert von Meeresbewohner*innen, Nixen, Korallen, Quallen, Meeresungeheuern, Hexen und Phantasiewesen macht Geschlechterzuordnungen und Kategorien wie „behindert“ und „nicht behindert“ schwierig bis unmöglich. Auf der von Prinzessinnen und Prinzen, Königen und einem skurrilen Hofstaat bewohnten „Oberwasserwelt“ setzt sich diese „Unschärfe“ fort. Schließlich tauchen auch noch „sphärische Luftwesen“ auf. Wir sehen Hans Christian Andersens romantisches Märchen als Aufforderung, Lebewesen – egal ob Mensch oder Tier – als das zu sehen und zu achten, was sie sind: Lebendige Wesen, die sich auch einmal in einen Esel verlieben.
Es spielen: Malin Brandl, Salim Chreiki, Alexander Dick, Karin Gassner, Gerard Es, Valentin Flucher, Reinhold Gerl, Waltrud Grasfurtner, Kristin Henkel, Sabrina Janotta, Philipp Kieninger, Katharina Lehner, Pamina Milewska, Lisa Moon, Benjamin Muth, Michael Feuerer, Clemens Revertera
Choreografie: Anna Adensamer
Komposition und Musik: Nane Frühstückl, Gernot Haslauer, Robert Kainar
Ton-Lichttechnik: David Enhuber, Jonathan Grillich, Thabo Kaiser, Hannes Lichtenfels
Assistenz: Kristin Henkel
Inszenierung: Reinhold Tritscher
Preise
Erwachsene: 30 €
Ermäßigt:
(Senioren, Freunde*innen, Ö1 Club, AK …): 26 €
Kinder, Schüler*innen, Studierende, Zivil-Präsenzdiener, Menschen mit Behinderung: 17 €
‚Hunger auf Kunst und Kultur‘ und ‚Aktivcard-plus‘ (Stadt Salzburg): kostenlos