Große Halle der Bauakademie Lehrbauhof ab 24. September 2008
Nachtasyl
Ein Dialog nicht von Botschaft zu Botschaft, sondern ein Dialog von unten!
Satin: Der Mensch! Einfach großartig! So erhaben klingt das! Man soll den Menschen respektieren! … Nicht bemitleiden… nicht durch Mitleid erniedrigen soll man ihn… sondern respektieren! Trinken wir auf das Wohl des Menschen, Baron!“ … (Maxim Gorki, Nachtasyl)
Mit „Nachtasyl“ nach dem Drama von Maxim Gorki gibt es eine integrative und interkulturelle Aufführungsserie als Beitrag zum EU Jahr des interkulturellen Dialogs. ProfischauspielerInnen, MusikerInnen und Amateure, jugendliche Flüchtlinge, in Salzburg lebende MigrantInnen, Mitglieder der „Blauen Hunde“ und der LAUBE Theaterwerkstatt aus mehr als zehn Nationen bringen Gorkis „Szenen aus der Tiefe“ einer nicht näher bezeichneten „Provinzstadt“ in zeitgemäße Form.
Tritscher siedelt das Gorki-Stück im Jetzt und vor Ort an. Ein risikoreiches, mutiges, arbeitsintensives Unternehmen. Tritscher fordert seit Jahren mit vergleichbaren, im Leben selbst angesiedelten Projekten Gesellschaft und staatliche Fürsorge heraus. Beharrlich schafft er es, immer wieder Randgruppen der Gesellschaft (für eine gewisse Zeit) in die Mitte zu rücken. (Dorfzeitung, Ulrike Guggenberger, 27. September 2008)
Es spielen: Hassan Ahmadi, Benjamin Blaikner, Ogün Derendeli, Jurij Diez, Misheel Doljin, Gerard Es, Gerhard Fagerer, Astrid Fürhapter-Royer, Florian Heis, Samira Kirschhofer, Zaki Kohizada, Sabine Kölbl, Jurek Milewski, Christian Mösl, Ibrahim Rahimi, Ripoff Raskolnikov, Saliah Razak, Hermine Rohrmoser, Natalia Sarajlic, Hildegard Starlinger
Live-Musik: Ripoff Raskolnikov
Bühne: Alois Ellmauer
Kostüme: Janett Sumbera
Breakdance: Benjamin Blaikner
Choreografie: Ulfried Kirschhofer
Inszenierung: Reinhold Tritscher
